Aufruf

Racial Profiling bezeichnet die ungleiche Behandlung von Menschen durch Polizei- ,Sicherheits-, Einwanderungs-, und Zollbehörden.
Diese Ungleichbehandlung erfolgt anhand äußerlicher Merkmale wie „ethnische Herkunft“, Hautfarbe und Religion.
Rassistische Polizeikontrollen, vor allem auf Berliner S- und U-Bahnhöfen, sind Alltag für viele Menschen in Berlin.

Racial Profiling wird in vielen Ländern dem institutionellem Rassismus zugeordnet. In Deutschland ist diese Praxis nicht explizit gesetzlich geregelt, verstößt jedoch gegen den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz.

Laut dem Berliner Innensenator wird Racial Profiling von Berliner Behörden nicht angewandt. Das sehen die Betroffenen anders.

Schluss mit dem Versteckspiel!

Gemeinsam wollen wir dazu aufrufen, die Betroffenen zu unterstützen, einzugreifen und diese rassistische Praxis in Behörden, Ämtern und Polizeikontrollen aufzudecken.

Im Zuge dieses Aufrufs laden wir im Oktober zu Veranstaltungen im Berliner Stadtbezirk Moabit und Wedding.

Hier findet ihr Ankündigungen sowie Beiträge aber auch Link-/Artikelsammlungen zur Thematik.